Großrenntag mit 35. Österreichischen Traber St. Leger als Derby-Revanche, 62. Internationale Badener Meile und 4 PMU Premium-Races.
Viererwette-Jackpot von Euro 2.938,-.
14:15 - Autostartprobe für unerprobte Pferde. Bei Bedarf findet im Anschluss ein weiterer Test statt.
15:00 - Probelauf
15:45 - I. Großer Preis der HBV Arbeitsbühnen-Vermietung - VW-JP Euro 2.938,-
16:10 - II. Hans Bruckberger-Gedenkrennen - BAM, 4. Lauf - DW-AZG Euro 1.500,-
16:35 - III. 35. Traber St. Leger - Großer Preis der Fa. Schneiberg Baumaschienenverleih - VW-AZG Euro 2.000,-
17:20 - IV. Großer Preis zur Silberhochzeit von Margit und Jos Berndes - S76-AZG Euro 6.000,-
17:45 - V. Großer Preis von PremiumFol Austria - Juli-Monté / Trabreiten - DW-AZG Euro 1.500,-
18:15 - VI. Großer Preis vom Weinbau Waldhäusl, Sooß
18:44 - VII. Prix Paul Seixas - Gumpi & Friends-Trophy - BBM, 7. Lauf - 4Siegerwette-AZG Euro 2.500,-
19:18 - VIII. Prix Jonas Vingegaard - Großer Preis vom Dachservice Bernhard Deneke - BBM, 8. Lauf - DW-AZG Euro 1.500,-
19:50 - IX. Prix Tadej Pogacar - 62. Internationale Badener Meile sponsored by KIA Aigner - VW-AZG Euro 2.500,-
20:22 - X. Prix du Tour de France - Auf zum Afterwork-Renntag am Mittwoch, 15. Juli 2026 - DW-AZG Euro 1.500,-
PMU-Großrenntag mit toller Besetzung
62. Internationale Badener Meile mit Tyron Hill, Desiderio und Mona Lisa Venus - Derbysieger Secret Venus im 35. St. Leger gegen 7 Jahrgangskontrahenten
Am kommenden Sonntag, dem 12. Juli, sollte sich kein Traberfan diesen Großrenntag bei „Traben Hautnah“ mit zwei „Krachern“ um je 10.000 Euro entgehen lassen. Die 62. Internationale Badener Meile ist eine seit 1965 stattfindende Fliegerprüfung, mit der KIA als Sponsor auf die große Sommer-Bühne zurückkehrt. Über die klassische Meile von 1609 Metern wird diesmal gleichsam ein Länderkampf Österreich – Deutschland ausgetragen: Die in Baden bislang ungeschlagene Mona Lisa Venus und der zuletzt mit einer mächtigen Siegesserie aufwartende Tyron Hill bilden dabei die „Starspieler“. – Mit dem Großen Preis der Firma Schneiberg Baumaschinenverleih wiederum geht die 35. Auflage des Traber St. Leger in Szene – aufgrund dieser Historie von dreieinhalb Jahrzehnten längst ein echter Klassiker. Die Tatsache, dass die sechs Erstplatzierten aus dem Blauen Band erneut aufeinandertreffen, macht das „Leger“ zu einer echten Derby-Revanche, nun über die Mitteldistanz.
Es könnte also zu einem Showdown zwischen der Derbysiegerin von 2024 und Tyron Hill (Josef Franzl/ Sieger in der „Meile“ von 2010 mit Opal Viking) kommen, der ja Baden auch schon als Sieger (in der Super-Trot-Quali 2024) kennengelernt hat, dann 2025 länger verletzungsbedingt aussetzen musste, mit einem tollen Sieg in Berlin am 23. November zurückkehrte und heuer fast nur glänzte.

Ein Wiedersehen in Baden gibt es für Tyron Hill (zuletzt 2024 in Baden mit Josef Sparber) und seinem Trainer Josef Franzl, der erstmals seit 2016 wieder anreist
„Der vierte Platz zuletzt sagt gar nichts, das hatte ich im Finish keine freie Fahrt und konnte sie überhaupt nicht ausfahren“, sagt Hubert Branstätter über seine Mona Lisa Venus. Die somit quasi geschont in das Superduell hineingeht, in Baden bisher sechs Zuchtrenn- und zwei „normale“ Siege in acht Versuchen schaffte.

8 Starts in Baden - 8 Siege in Baden! So lautet die imposante Ausbeute des Duos Mona Lisa Venus & Hubert Brandstätter!
Doch es lauert (mindestens) ein dritter absoluter Sieg-Kandidat im Feld: Desiderio mit Christoph Schwarz, seines Zeichens zweifacher „Meile“-Triumphator (2012 Top of the Rocks, 2024 Blind Date). In Baden im Vorjahr Meile-Vierter und STC-Fünfter, kam er danach so richtig ins Laufen und gewann seither zehn (!) Rennen. Am 6. April schrammte er dabei in Wien mit 1:11,8 nur hauchdünn am Bahnrekord vorbei. Ganz zuletzt musste er zweimal auf Gras ran, was ihm jedoch nicht besonders „schmeckte“ und ein kleines Fragezeichen hinterlässt. – Innerhalb von Desiderio tritt mit Oscarello (Gregor Krenmayr) ein „Meile“-Sieger (2023) und absoluter Bahnspezialist an. – Vor Desiderio kam im Vorjahr aber etwa auch der konstant starke Cash to theLimit S als Dritter ein, zudem gelingt dem Champion und dreifachen Meile-Gewinner Gerhard Mayr (2009 Istogramma SAS, 2013 Sahir, 2015 Vrai Lord) aktuell praktisch alles. – Und Hockstedt (Harald Sykora) sowie Hello Sport (Christoph Fischer) können als bekannte Klassepferde auch das berühmte „Tüpfchen aufs i“ sein, wenn etwas Glück auf ihrer Seite ist.
Bleiben als Außenseiter der mit guter Startnummer ausgestattete Presto d’An (Michael Schmid) und Kendall Jackson (Franz Konlechner), der sich am 6. 4. in 1:12,8 auch nur Desiderio vor sich anerkennen musste. – Resümee: Eine 62. „Meile“, die sich sehen lassen kann!
Das erste große Highlight des Tages ist aber das 1992 gegründete Traber St. Leger, das jeher als die Derby-Revanche über die Mitteldistanz galt. Sehr oft kamen freilich die Sieger des „Blauen Bandes“ gleich wieder zum Zug, wie jüngst Mona Lisa Venus und Face Time Spada. Ein diesbezügliches Triple könnte nun Secret Venus (Christoph Schwarz) schaffen, der nach seiner Überstellung zu Robert Gramüller in Pfarrkirchen und München wie Phönix aus der Asche stieg und im Derby dank Rennrekord von 1:13,8a/ 2600 nochmals explodierte. Und wer in Pfarrkirchen gewinnen kann, kann es auch in Baden.

Der frisch gebackene Derbysieger Secret Venus (Christoph Schwarz) stellt sich im Traber St. Leger der "Derby-Revanche"
Wir würden trotzdem einen Zweikampf mit Ivana Venus (Christoph Fischer) prognostizieren, die im Derby auch am Ehrenplatz hervorragend entsprach und schon einen gewissen Startnummern-Vorteil (2 gegenüber 8) besitzt.
Klasse, dass außerdem alle weiteren Platzierten wiederum am Start sind, wobei wir die Derby-Dritte Darling Venus (Gregor Krenmayr) und die am 21. Juni etwas unglückliche Black Speed (Thomas Royer) etwas über Power Mystic (Michael Schmid) und Wilander (Marisa Bock) stellen. – Die Rolle der Außenseiter nehmen indes die Mayr-Schützlinge Power Fabulous (Franz Konlechner) und Melody’s Fabula (Gerhard Mayr ein, können aufgrund ihrer guten Nummern aber durchaus ein kleines Platzgeld mitnehmen.
Der Rahmen wird eingeleitet von einem hohen Viererwette-Jackpot, dem viele Netto-Auszahlungs-Garantien folgen. Sehr interessant sicher auch das Trabreiten (= 5. Rennen) mit Spezialist Negresco gegen den vorjährigen Monté-Derby-Sieger Varadero Venus, Alvena Matteus oder Full d’Amour. – In Folge sehen wir etliche frische Baden-Sieger neuerlich am Start, etwa Cupcake Venus (6. Rennen/ = 4. Lauf zum PMU-Österreicher-Cup), Peji Occagnes (7.), Victory Ares (8.), Piece of Cake oder Financial Times (10.).
Ein Renntag, der sich das Prädikat „groß“ verdient!






