Kultrenntag "Badener Ascot" mit dem 3. Lauf zum GOLD-Cup des TSK, Badener "Ascot"-Trophy sowie 4x PMU Premium-Races.

 

Starterlisten und Rennberichte auf einen Blick!

15:30 - Die geplante Autostartprobe findet aufgrund keiner Teilnehmer nicht statt.

16:00 - Qualifikation für Zweijährige

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16:30 - Probelauf

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17:00 - I. Reb Lounge-Trophy - DW-AZG Euro 1.000,-

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17:30 - II. Großer Preis vom Autohandel Franz Lichtenwörther, Wien - S76-AZG Euro 6.000,-

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18:00 - III. Großer Preis vom Hotel Lärchenhof, Ramsau - BAM, 7. Lauf -DW-AZG Euro 2.000,- 

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18:30 - IV. Großer Preis von VERPLAN Versicherungsmakler GmbH - VW-AZG Euro 1.000,-

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18:58 - V. Prix d' Ascot à Baden -  Großer Preis von Trend Eyes - BBM, 13. Lauf - DW-AZG Euro 1.500,- / 4SW-AZG Euro 2.000,-

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19:30 - VI. Prix des Chapeaux - Großer Preis vom Waldviertler Traberzucht- und Rennverein - GOLD-Cup des TSK, 3. Lauf - VW-AZG Euro 2.000,- 

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20:02 - VII. Prix des Belles Dames -  Maria und Johann Aberl-GR - BBM, 14. Lauf - EW-AZG Euro 500,- -   

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20:34 - VIII. Prix d' Eté - Robert "Dornhelm" Pribil-Ehrenpreis - BAM, 8. Lauf - DW-AZG Euro 1.500,-

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Der "GOLDENE" Kendall Jackson

 Sämtliche Profi-Bewerbe an einem Renntag zu gewinnen, ist eine absolute Rarität. Auch, wenn es aufgrund der Gegebenheiten nur vier Rennen für die Berufsfahrer gab, so bedeutete dies für Champion Gerhard Mayr, der hierzulande praktisch alles gewonnen hat, doch ein neues Plateau! Dadurch kam als Betreuerin auch Tochter Conny zu einem abermaligen Vierfach-Erfolg. Nach Sonofagun Venus und Emma Viking in den beiden einleitenden Rennen folgten Power Winner (= 60. Zähler Mayrs heuer) und schließlich Going on in „geteilter“ Tagesbestzeit von 1:14,7a/ 1600.

Mit Sonofagun begann Gerhard Mayr am ersten August-Sonntag seine Vierer-Serie!

Ebenfalls 1:14,7, freilich sogar über die Mitteldistanz, knallte der "Internationale" Kendall Jackson im 3. Lauf zum GOLD-Cup 2026 der Amateure auf die  Badener Bahn. Das hohe Tempo hatte Pacemakerin Super Crown (Kurt Sokol) vorgelegt, ehe Tobias Heizl auf der letzten Gegengeraden taktisch perfekt zum Aufholen ansetzte. Mit mehr als einer Länge Vorsprung wurde es noch ein sehr sicherer Triumph über die treue Stute; der formstarke „Alleskönner“ Alvena Matteus (Martin Floh) vervollständigte klar zurück das Podium als Dritter, während Favorit Invictus Mencourt (Steffi Mayr) nur Fünfter wurde und etwas enttäuschte. Mit diesem GP des Waldviertler Traberzucht- und Rennvereins gelang jedenfalls ein geglücktes Comeback eines „Frei für Alle“ in der wichtigen Amateur-Laufserie!

Tobias Heizl mit der Jubelgeste bei der Zieldurchfahrt im 3. Lauf zum GOLD-CUP 2026 hinter Kendall Jackson.

Zuvor hatte der „spätberufene“ MS Schlappi (Josef Maier) seinen fälligen ersten Lebenssieg (als Sechsjähriger!) gefeiert. Dann passte es für Camelot L, den Matthias Walcher eine halbe Runde vor Schluss am Feld vorbeiwuchtete und seine Freude darüber bei der Zieldurchfahrt kundtat. "Nachbar" Thomas Royer fügte sich schließlich in den Reigen der routinierten Hobbyfahrer und gewann mit dem aus dem Zillertal angereisten Zlatan Töll in starken 1:17,6a/ 2600 deutlich, da es die ebenso chancenreiche Chesca (Ing. Peter Sykora) unterwegs sehr unglücklich antraf.

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Die Amateure am Sonntag im Fokus:

GOLD-CUP-Lauf mit feinem Zehnerfeld!

Die Grundidee des legendären TSK-Präsidenten Dr. Marius Mautner Markhof war ja seinerzeit, eine Laufserie für „seine“ Amateure zu schaffen, für die internationale Pferde erster Güte angekauft wurden und mit denen sie durch ganz Österreich tingelten. Für das „Tingeln“ bestehen heutzutage ja nicht mehr viele Möglichkeiten, aber ein „Frei für Alle“ hinter dem Startauto sollte es schon wieder einmal geben, was auch der Wunsch des aktuellen (eigentlich ebenfalls schon legendären) Präsidenten Roland Brunner war. Der Versuch des BTV zahlte sich aus, denn es kann sogar ein Zehnerfeld an die PMU nach Frankreich übertragen werden. Mit dabei die Erstplatzierten des Holzwarth-Memorials in der Wiener Krieau, aber etwa auch zwei geldmäßige Schwergewichte wie Invictus Mencourt und Kendall Jackson. – Ansonsten sind‘s zum „Badener Ascot“ nach einer „enorm schweren Geburt“ am Nennungstag leider nur sieben weitere Rennen geworden, geschuldet der sommerlichen Vielzahl an Renntagen hierzulande und rundherum, aber natürlich auch der Anziehungskraft des Berliner Derby-Meetings, Teil 1, wo etliche Aktive weilen. Vielleicht aber gar nicht so negativ, denn aufgrund der zu erwartenden höheren Temperaturen musste der Startschuss ohnehin nach hinten verschoben werden, womit das erste offizielle Rennen nun für 17 Uhr angesetzt wurde.

Interessant, dass u. a. der Amazonen-Cup entfiel – da mangelte es nicht nur an Pferden, sondern auch an Fahrerinnen… Die „S76“ startet mit ihrer Auszahlungs-Garantie daher auch schon mit dem 2. Rennen, einer abermaligen Talente-Sichtung. – Mehr Gedränge gibt es dann im GP des Hotels Lärchenhof, Ramsau/ Dachstein; auch der Einstieg in die PMU-Serie ist (für Frankreich gesehen) mit einer ausgeglichenen „Mini-Multi“-Wette ausgestattet.

Das sportliche Herzstück ist aber natürlich der 3. Lauf zum GOLD-CUP des Trabersportklubs mit einem satten Zehnerfeld. Dabei erscheinen von der Nummer 1 bis zur 10 alle Teilnehmer chancenreich, haben allesamt heuer schon mehrmals aufgezeigt. Gerade Kendall Jackson (Tobias Heizl) konnte in Baden zuletzt als jeweiliger Fünfter in „Meile“ und STC-Vorlauf gefallen, freilich ist Reihe zwei wie für Invictus Mencourt (Stefanie Mayr) und Lion Brodde (Karl Gruber) ein Handikap. Zumal es vorne die beiden Ersten des „Derbys der Amateure“, Netzer Boko (Thomas Royer) und den jüngst im Reiten tollen Alvena Matteus (Martin Floh), zu „überwinden“ gilt. Doch auch Super Crown (Kurt Sokol), Tequila Trot (Christian Höbart) Keep Cool Cash (Julia Zanderigo), Matrix Venus (Andreas Fischer) und Global Braveheart (Jennifer Getzinger) sind in der Viererwette (AZG 2.000 Euro) nicht auszulassen!

Zählen am Sonntag im 3. Lauf zum GOLD-CUP der Amateure zu den Favoriten: Netzer Boko und Thomas Royer.

Zwei Stände beleben das „Ascot“

Auch ohne Laufsteg diesmal, lautet zum „Ascot“ das Motto natürlich „Sehen und gesehen werden“. Modisch elegant (wie es jene Dame links bereits zum „Afterwork“-Renntag zeigte) oder etwas ausgefallener – beide Varianten sind angebracht. Statt des Laufstegs gibt es nun zwei interessante Stände vor der Haupttribüne: Bei „Obenschön“ kann „frau“ noch einen besonderen Kopfschmuck erwerben, dazu gibt es Kunstgegenstände aus Metall und Stein.