"Linz zu Gast in Baden" mit dem Freundschaftspreis BTV - Linz, dem Badener Marathon über 3.100 Meter, Großer Preis der Stadt Baden und 2. Lauf zum PMU-Österreicher-Cup!
Ein Viererwette-Jackpot in Höhe von Euro 1.647,50 sowie zahlreiche Auszahlungsgarantien werden am Wettmarkt angeboten.

 

Starterlisten und Rennberichte auf einen Blick!

 

14:00 - Autostartprobe für unerprobte Pferde. Bei Bedarf findet im Anschluss ein weiterer Test statt.

15:35 - I. Familie Aberl-Trophy - VW-Jackpot Euro 1.647,50

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16:00 - II. Hansbert Preining-Gedenkrennen - BBM, 3. Lauf - DW-AZG Euro 1.500,-

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16:35 - III. Dkfm. Hermann Ehninger-Gedenkrennen - BBM, 4. Lauf - S76-AZG Euro 6.000,-

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17:00 - IV. Raiffeisen-Cup - DW-AZG Euro 1.500,-

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17:25 - V. Großer Preis der Stadt Baden - DW-AZG Euro 1.500,-

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17:50 - VI. "Hot Gill"-Rennen - BAM, 2. Lauf - 4SW-AZG Euro 2.500,-

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18:15 - VII. Rudolf Huemer-Gedenkrennen - Lauf zum PMU Österreicher - Cup 2026 - EW-AZG Euro 500,-

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18:40 - VIII. Jonny Habres-Memorial - VW-AZG Euro 1.500,-

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19:05 - IX. Freundschaftspreis Linzer Traberzucht-und Rennverein - Trabersportklub - Alles Gute, Ingo Rickl, zu 44+44 Jahren - DW-AZG Euro 2.500,-

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19:35 - X. Großer Preis des Linzer Traberzucht- und Rennvereins in Erinnerung an Heinrich Tiefenbrunner - Badener Marathon 2026 - VW-AZG Euro 1.500,-

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Der Tipp des Tages völlig ungefährdet!

Power Hill ist neuer Marathon-King

Baden, am 14. Juni. – „Linz zu Gast in Baden“ war der erwartet kurzweilige Renntag eine Woche vor dem Derby. Eingeleitet von einem gehfreudigen Peji Occagnes (Manfred Strebel), der in Tagesbestzeit von 1:15,0a/ 1600 reüssierte; abgeschlossen vom Badener „Marathon“, der mit Power Hill einen Klasse-Sieger brachte. Natürlich kennt man den Muscle-Hill-Sohn längst in den besseren Garnituren: Nach drei vollen Erfolgen in Baden im Vorjahr, darunter das Championat der Fünf- und Sechsjährigen, und vier Treffern heuer ist der immer sicherer werdende Antonshof-Crack aber bei weitem noch nicht am Gipfel seiner Leistungskurve angelangt. Ein versprechender Sommer mit zahlreichen „Internationalen“ liegt jedenfalls vor dem Sechsjährigen. – Bevor es nun in die „Hauptsaison“ geht, dürfte der BTV bei guten äußeren Bedingungen mit dem Besuch und einem Umsatz von knapp 60.000 Euro wohl zufrieden gewesen sein.

Selbst Champion Gerhard Mayr schaffte diesmal „nur“ einen vollen Erfolg. Eben mit Power Hill, der sich nach einer halben Runde an Lion Brodde vorbei an die Spitze setzte, dann das Tempo moderat hielt, um im Finish davonzuziehen. In 1:17,8 über die seltenen 3.100 Meter reüssierte Power Hill überlegen vor dem ideal vorgetragenen, im Stil gesteigerten Lion Brodde (Thomas Pribil) und dem solide auf Rang drei laufenden Lawrence Boko (Gregor Krenmayr).

 

Überlegener Marathon-Triumphatoren: Power Hill und Gerhard Mayr

Dennoch durfte für den Stall Mayr ein Triple notiert werden, das an Trainerin Cornelia Mayr ging. Schon zur Einleitung stand sie bei Peji Occagnes Pate: Der „Fliegende Holländer“ übernahm nach vorsichtigem Beginn vor den Tribünen mit Manfred Strebel das Kommando und lief der Gegnerschaft dank Tagesbestzeit von 1:15,0a/ 1600 davon. – Anschließend zeichnete „Conny“ auch bei Unity Venus, die mit Sabine Schatzdorfer in verbesserten 1:16,7a/ 1600 zu Toto 189:10 gewann.

Die Super76-Wette wurde mit einem sicheren DGS-Zähler der endlich wieder siegreichen Financial Times (Franz Konlechner) eingeleitet, bevor auch Mindful Light K.V. (Teijo Ahola) ihr Laufvermögen voll umsetzte und im Preis der Stadt Baden Victory Ares einmal mehr seine Vorliebe fürs Badener Geläuf zeigte: Trotz zweiter Reihe bald in Front, zog der 17:10-Favorit mit Christoph Fischer einsam seine Kreise und ließ in starken 1:15,2a/ 2100 keinen Gegner mehr heran.

 

Christoph Fischer und Victory Ares scorten im Großen Preis der Stadt Baden

Da man anschließend unseren „Erstgetippten“, Vanessa’s Boy (Walter Weinwurm – 1:16,1a/ 1600!), nicht so recht glaubte, und auch Piece of Cake (Erich Kubes – 1:16,0a/ 2100!) nicht leicht zu erraten war, gab es am Ende jedoch keinen „Siebener“, obwohl zum Abschluss For Love AS von Amateur-Champion Thomas Royer blendend eingesetzt wurde.

 

For Love AS siegte im Ingo Rickl-Geburtstagsrennen mit TSK-Champion Thomas Royer

Dazwischen sorgte nicht Cupcake Venus (Johann Lichtenwörther), das erste siegreiche Venus-Produkt nach Deckhengst Jake, für Aufregung, sondern der geschlagene Garbo’s Winner, der – siehe Titelbild – vor der Ziellinie in den Winner’s Circle abbog, wie sein Fahrer Gerhard Mayr gottseidank aber mit Abschürfungen davonkam.

 

Infos zum Renntag am 14. Juni 2026:

Änderungen und Informationen
Rennprogramm
Auszahlungsgarantien
Hufeisenliste (für diesen RT nicht erforderlich)
Stalleinteilung
Rennleitung
Wettinformation
Pressetipps

"Linz zu Gast in Baden" mit dem Großen Preis der Stadt Baden, dem Badener Marathon und dem Jackpot in der Viererwette von € 1.647,50

Der „große Sport“ wird dieser Tage in der Wiener Krieau geboten, vor allem das 141. Derby wirft seine Schatten voraus – etwa mit der Startnummern-Auslosung dafür an diesem Sonntag in Baden (siehe Seite 6). Als Aperitif kann sich aber gerade dieser kommende Renntag in der Kurstadt absolut sehen lassen. Bei diesmal – hoffentlich wirklich – stabilem und angenehmem Wetter stehen zehn stark besetzte Bewerbe am Programm, ist zum „Vatertag“ die Gastronomie inklusive Wein- und Popcorn-Stand wie immer bestens gerüstet (auch der „neue“ Pegasus erhielt viel Lob), kam mit dem „Badener Marathon“ auch ein „exotisches“ Rennen zustande und wird der Wettbetrieb bestimmt ein sehr heißer sein. Alles unter der Patronanz des Linzer Traberzucht- und Rennvereins, ein seit vielen Jahren wichtiger Partner des BTV.

Nach dem Viererwette-Jackpot zur Eröffnung mit einem Zwölferfeld und dem schnellen Peji Occagnes (Manfred Strebel) in der Favoritenrolle warten in Folge nicht weniger als 19.000 Euro an Netto-Auszahlungs-Garantien („AZG’s“)!

Auch interessant: Immerhin fünf frische Sieger von der Badener Ouvertüre am 31. Mai sind wieder am Ablauf, die „Doppel-Staatsbürgerin“ Me Time und ihr Trainingsgefährte Au Revoir (beide Gerhard Mayr), die Überaschungssiegerin True Blue (Erich Handlos), "Baden-Spezialist" Mondstern EM (diesmal mit Stefan Pröglhöf) und Funny Rose Venus (mit ihrer Besitzerin Jennifer Getzinger).  Ab dem 3. Rennen läuft die Super76-Wette mit einer lukrativen AZG von 6.000 Euro, dann sind mit Raiffeisen und der Stadt Baden zwei regionale Institutionen an der Reihe. Im Preis der Stadt Baden scheint die „Linzerin“ Princess (Mario Zanderigo) sehr chancenreich gegen Victory Ares (Christoph Fischer), der im Vorjahr in Baden ungeschlagen blieb.

Die beliebte 4Siegerwette nimmt mit dem 6. Rennen, benannt nach dem Derbysieger von 2003 des Stalles Patteriol, Hot Gill, ihren Anlauf. – Danach gehört das Terrain den Talenten, die sich im 2, Lauf zum PMU-Österreicher-Cup für das hoch dotierte Finale am 26. Juli qualifizieren wollen. Vier Dreijährige gegen vier Vierjährige stehen dabei auch für eine echte Förderung der heimischen Zucht.

Im 8. Rennen wird an „Jonny“ Habres gedacht, einem „Urgestein“ der Badener Rennbahn, dies fast genau an seinem 73. Geburtstag. Gerhard Mayr möchte mit dem heuer in seinen Leistungen beinahe explodierenden Au Revoir seine Serie fortsetzen, trifft aber auf harte bayerische Konkurrenz (Undine Magic, Mercedes AMG, Ontaria). – Die Amateure beschließen direkt darauf im 9. Rennen sowohl „S76“ als auch die „4Siegerwette“. Linz zeigt sich hier solidarisch mit dem Trabersportklub – und mit Ingo Rickl, dem langjährigen TSK-Sekretär, der seinen 88. Geburtstag „natürlich“ auf der Badener Rennbahn begeht. Linz-Präsident Mag. Wilhelm Huemer ist da mit seiner European Winner übrigens selbst mit einer guten Chance dabei.

Und dann wäre noch der besondere Abschluss, der Badener „Marathon“, den sieben Internationale über etwas mehr als drei Runden in Angriff nehmen. Auch hier würde ein Erfolg von Gerhard Mayr mit Power Hill (Foto unten) nicht überraschen, dessen Trainingsgefährte Invictus Mencourt (Cornelia Mayr), der „Linzer“ Lawrence Boko (Gregor Krenmayr) oder der aus Slowenien anreisende, noch im Jänner in Cagnes-sur-mer drittplatzierte Franzose Iloumax (Vito Sadl) bilden aber eine nicht zu unterschätzende Konkurrenz.