Am Freitag, 8. Mai, erreichte uns die traurige Nachricht, dass Elfriede Ferlan im 72. Lebensjahr verstorben ist. „Elfi“ stellte sich lange überaus tapfer gegen ihre Krankheit – mithilfe ihres Lebensgefährten Hubert, dank vieler anstrengender Reha-Einheiten und zumeist optimistisch, doch verlor sie diesen Kampf nun leider endgültig.

Elfriede Ferlan arbeitete rund 30 Jahre in der Österreichischen Traber-Zentrale und war auch eine ganz wichtige Person 1996 bei der Übersiedlung vom 1. Bezirk (Nibelungengasse) in die Krieau, indem sie u. a. etliche wertvolle Erinnerungsstücke vor der Entsorgung rettete. In Folge hatte sie einen großen Anteil an der Einführung der Computer gerechten Verwaltung von Pferde- und Renndaten. Dabei bildete sie zusammen mit ihrer kongenialen Freundin Maria Sauer ein stets hilfsbereites, sehr professionelles Duo.
Nachdem „Elfi“ 2010 in Pension gegangen war, blieb sie mit ihrem Hubert aber nicht nur dem Trabrennsport als Besucherin allerorts treu, sondern wurde 2011 auch in den Vorstand des Badener Trabrenn-Vereins gerufen. Hier agierte sie in einer besonders heiklen Phase des BTV wiederum als regelrechter Fels in der Brandung, dem dadurch ein absolut großer Verdienst zukommt, dass es mit dem Verein ab 2015 wieder aufwärts gehen konnte. Eine ihrer Funktionen war vor allem die technische Abwicklung der Zuchtrennen bzw. deren Einsätze. Nach Beginn ihrer Erkrankung, etwa Ende 2020, hoffte man in Baden auf ihre baldige Genesung, doch erfüllte sich dieser Wunsch nicht mehr, und Elfi Ferlan wurde 2024 offiziell verabschiedet.

Elfi Ferlan (links) mit Maria Sauer bei einem privaten Rennbahn-Treffen (im Hintergrund: Fritz Sauer).

Ihre letzte Ruhestätte findet Elfriede Ferlan auf dem Ortsfriedhof von Pfaffendorf (2052 Pfaffendorf 20/ ca. 20km nördlich von Hollabrunn), wohin sie am Samstag, 30. Mai, um 14 Uhr nach Aufbahrungshalle und dem Trauergottesdienst begleitet wird. Unsere große Anteilnahme gilt ihrem Lebensgefährten Hubert, ihren Schwestern Monika und Gabriela sowie sämtlichen Anverwandten.
Der Badener Trabrenn-Verein wird seine „Direktorin“, die immer freundlich, sympathisch und ein großer Ruhepol war, jedenfalls bestimmt nie vergessen!