„Wödmasta“ Adi Übleis feiert seinen 85. Geburtstag!

Dieser Tage, exakt am Donnerstag, 10. November, feiert Adolf Übleis seinen 85. Geburtstag.

„Adi“ all unseren Traberfans hier nochmals ausführlich vorzustellen, hieße das berühmte Wasser in die Donau zu schütten. Aber natürlich wollen wir zu diesem besonderen „Runden“ die wichtigsten Momente seiner glanzvollen Karriere ein wenig Revue passieren lassen.

Übleis wurde 1937 in Thalheim/ Wels geboren, feierte 1957 seinen ersten Sieg (Pepi B.), übersiedelte 1964 von den Amateuren ins Profilager und wurde 1967 in Baden sesshaft. 1970 holte er sich seinen ersten Derbysieg (Big Ben) und wurde erstmals österreichischer Fahrer-Champion. Damit qualifizierte er sich für die Europameisterschaft 1971 in Recklinghausen (D), die er am Ostermontag, 12. April, prompt gewann. Somit ging’s nur zwei Wochen darauf zur WM in die USA, die er mit drei Siegen auf der Roosevelt Raceway (New York) eröffnete. Auch in der Folge agierte er wahrlich entfesselt und konnte von den damaligen „Granden“ der Welt bis zum Schluss nicht mehr eingeholt werden.

Der „Go-go-go-Driver“, wie ihn die Amis nannten, lehnte ein sofortiges Job-Angebot in den Staaten ab und kehrte nach Österreich zurück, wo er ein enormes Interesse in den Medien bzw. der gesamten Sportöffentlichkeit ausgelöst hatte. Seine persönliche Popularität zeigte sich etwa in der Wahl zum männlichen „Sportler des Jahres“ 1971 (nur die Damen Ilona Gusenbauer, Annemarie Pröll und Trixi Schuba landeten vor ihm), bei der Teilnahme zum „Zehnkampf der Supersportler“ in der Wiener Stadthalle oder mit der Einladung der TV-Show „Dalli, Dalli“ von Hans Rosenthal.

1974 errang Adi Übleis nochmals den EM-Titel: Als Tages-Vierter von Hamburg kam er am 31. März zum Finale in die Wiener Krieau, wo er groß aufdrehte und einen von den Fans frenetisch gefeierten Triumph erzielte. In Österreich holte er sich insgesamt neun Profi-Championate (1970-75, 1985-87) und führt die „Ewigen-Bestenliste“ mit 3.428 (nur hierzulande erzielten) Siegen unverändert an. Sein einziger „Verfolger“ ist übrigens Gerhard Mayr, dem aktuell noch knapp 100 Siege auf diese Marke fehlen. Siegzähler Nr. 1.000 gelang Übleis schon im Jahr 1976 in Wien, den 2.000er beging er 1984 in Baden (Star Light), der 3.000. Treffer glückte 1993 wiederum in der Krieau.

Nach dem erwähnten Derbysieg mit Big Ben holte er sich noch 3x das „Blaue Band“ – mit Vulkan (1979), Action Francaise (1986) und Mick Dundee (1992). Legendär u. a. sicherlich auch sein Erfolg mit Hawk Laukko in der Badener Meile von 1996 über Prix-d’Amérique-Sieger Sea Cove.

Adi beendete seine aktive Fahrer-Karriere 2007 rund um seinen 70. Geburtstag, dabei gelang ihm etwa zum Abschied in Baden (30. August/ Elton John)

nochmals ein offizieller Zähler. In Wien wurde ihm am 30. Dezember außerdem der „Ewige Goldhelm“ überreicht. Mit Gattin Herta zählte Übleis über einen langen Zeitraum auch zu den wichtigsten Traber-Züchtern im Lande. Zudem brachte er sich als Funktionär etliche Jahre beim BTV ein und wurde bei der Generalversammlung im Herbst 2014 zum „Ehrenpräsidenten“ ernannt.

Einen schweren Schicksalsschlag erlitt die Familie Übleis im März 2018, als Sohn Christian – seinerseits ein überaus talentierter Fahrer und Trainer – mit nur 49 Jahren einem Krebsleiden erlag. Die Töchter Claudia und Cornelia waren ebenfalls stets mit dem Trabrennsport in vielfältiger Weise verbunden. Adi Übleis selbst überstand nur wenig später eine schwere Erkrankung, ist seither längst wieder häufig auf der Badener Rennbahn anzutreffen.

Der Badener Trabrenn-Verein wünscht Dir, lieber „Wödmasta“, zu Deinem 85. Geburtstag jedenfalls alles Gute und noch viele Renntage, die Du zukünftig in Baden besuchen kannst!

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